Altenberger Licht (01. Mai 2010)

So wie rund 3500 Jugendliche aus ganz Europa fuhren auch die gummersbacher Pfadfinder wieder nach Altenberg, um dort das Altenberger Licht in Empfang zu nehmen und weiter zu tragen.

Altenberger Licht entstand 1950 nach den Schrecknissen des 2. Weltkrieges als Zeichen der katholischen Jugend für Versöhnung und Frieden in Europa. Von Altenberg aus schickte man das Licht auf die Reise, das in Form einer Sternstafette in alle Richtungen weitergegeben wurde und bis an die Grenzen Deutschlands gelangte. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich daraus eine Europasache.

Auch beim 60. Jubiläum des Altenberger Lichts unter dem Motto: „Wir sind Krieger des Lichts“ rief Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb dazu auf, in der Zeit der Kirchenkrise, bei dem Schmutz in der Kirche und gerade im Priestertum, dem Glauben treu zu bleiben und erinnerte gleichzeitig an die Verantwortung jedes einzelnen Christen den Menschen das Licht zu geben, das mit Christus aufgegangen sei.

Vor der Aussendungsfeier legte Lukas Grabowski vor der Kulisse des Altenberger Domes sein Wölflings-Versprechen ab. Er ist nun ein vollwertiges Mitglied der Wölflingsmeute in Gummersbach und wir freuen uns, ihn in unserem Stamm zu haben und gratulieren ihm.

Das Licht brachten wir nach einem ausgiebigen Picknick in den Parkanlagen des Domes nach St. Franziskus in Gummersbach, wo es neben dem Tabernakel für jeden zum mitnehmen brennt.